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May 312010
 

Hier findet Ihr die Galerie der Australien-Fotos.

Das sind jetzt die ersten, noch relativ ungeordneten Fotos der Reise. Denke nicht, dass ich es vor Borneo noch schaffe alle zu sichten, sortieren und mit Titeln zu versehen, aber ein Anfang ist getan. Die Ausbeute an Fotos scheint relativ gut zu sein, wobei ich merke, dass ich mir in Zukunft mehr Zeit für die Aufnahmen nehmen sollte. Ist aber nicht immer möglich, denn sonst schafft man ja seine Tagesetappen nicht (3400km) und zieht sich den Unmut der Mitreisenden zu. So gesehen bin ich sehr zufrieden und auch die Ausrüstung, speziell die Objektive passen inzwischen gut (außer dass ich gerne eine Fullframe Digitale mit mehr Auflösung hätte … 10M-Pixel und das Rauschen sind halt nicht mehr Stand der Technik )

May 312010
 

Borneo Reise

Kaum zurück aus Australien geht es schon an die Vorbereitung der Reise nach Borneo, genauer gesagt der Malaysische Teil (Sarawak und Sabah). Da wir u.a. auf dem Headhunter Trail mehrere Tage zu Fuß unterwegs sind, ist die Planung des Gepäcks eindeutig kritischer als die Reise nach Down Under, wo wir die meiste Zeit ein Fahrzeug hatten. Bei mir verkompliziert sich das immer etwas, weil meine Fotoausrüstung natürlich mit muss… Habe mir heute erst mal ein kleines, leichtes Karbon-Stativ gekauft und der Rest wird nochmals einer kritischen Gewichtsüberprüfung standhalten müssen. Auch das Volumen meines Fotorucksacks und der Schutz der Ausrüstung bzgl starken Regens bei der Wanderung macht mir noch etwas Sorgen. Aber diese Art der Planung macht natürlich auch richtig Spaß !

May 302010
 

Gestern Abend bin ich wieder in Singapur gelandet und inzwischen läuft die Waschmaschine schon mit der dritten Ladung und der Rechner schwitzt die 4754 Fotos (58 GB) von den Speicherkarten zu laden…

May 282010
 

25.Mai, Uluru, und wiedermal lässt uns der Wecker nur bis kurz nach 5 Uhr schlafen, denn wir wollten den Sonnenaufgang am Ayers Rock erleben. Wie zu erwarten waren wir nicht gerade alleine mit diesem morgendlichen Vorhaben, aber schlussendlich lässt dieser wunderbare Moment, wenn die ersten Sonnenstrahlen den roten Monolith treffen es schnell vergessen, dass hinter einem zwanzig Tourbusse stehen. Also Prädikat wirklich sehenswert! Wir haben uns die nachfolgende geführte Tour und Besteigung gespart und sind lieber einmal um den Uluru gelaufen (3 Stunden). Offiziell ist hier das Fotografieren des heiligen Steins weitgehend verboten und das Besteigen wird von den Ureinwohnern auch sehr missbilligt ( man klettert ja in einer Bayerischen Kirche auch nicht auf den Altar …) Abends gabs dann Krokodil-Kangeroo-Emu-BBQ und diverse Biere mit einem Iren und dem Amerikaner Mike aus San Diego. Bin Morgens vor dem Abflug nach Sydney nochmals auf einen kleinen Huegel gewandert um die letzten Fotos vom Ayers Rock und der Wüstenflora zu machen.
Sydney empfängt uns mit Regen und auch der nächste Tag ist sehr Wechselhaft. Machen einen Ausflug mit der Fähre nach Parramatta und schlendern anschließend durch die Stadt. Abends war dann endlich mal richtig was in den Pubs los!
Am 28.Mai sind wir dann morgen mit meinem früheren Arbeitskollegen Rene, der inzwischen in Sydney wohnt in die Blue Mountains gefahren. Die 3 ständige Wanderung bei den Wentworth Falls war wirklich ein unerwartetes Highlight der Reise. Ein schöner Ausklang nach mehr als 3 Wochen Down Under.
Morgen Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Singapore.

May 242010
 

22.Mai, Morgens wieder sehr früh durch das Vogelgezwitscher im Wald aufgewacht und realisiert, dass wir seit 20 Tagen das erste Mal zwei Nächte am gleichen Ort verbracht hatten. Dann Rückfahrt von Fraser Island nach Brisbane mit Zwischenstopp in der eher enttäuschenden Underwater World in Mooloolaba und später Camping in Caloundra. Wollte dort eigentlich einen Fallschirmsprung machen, aber wegen einer einzelnen Person wollten sie nicht fliegen.
Am Sonntag morgens den Camper in Brisbane zurückgegeben (880km). Damit haben wir innerhalb von 2 Wochen insgesamt 3400km mit den 3 Campern zurückgelegt.
Hatten mit dem Inchcolm ein nettes, stilvolles Boutique Hotel nähe Central Station gewählt. Spaziergang durch Bribane und glücklicherweise hat uns das trübe Wetter in das wirklich gute Queensland Museum getrieben. Abends Bierchen und Steak im Valley, der Bar-Meile Brisbanes. Waren total baff, als der Teller mit Steak, Pommes und Salat nur 5 AUD gekostet hat ( Bier 7.50 AUD) ! War ein Sonntagabendspecial und wir hatten sonst immer irgendwas zwischen 20 bis 30 AUD fuer etwas Vergleichbares gezahlt … der Laden war voll.
Am Montag Morgen (24.Mai) klingelte der Wecker schon wieder zu unchristlicher Zeit um 4.30. Der Flug nach Ayers Rock (Uluru) über Cairns hat uns dann 5Stunden Flug beschert, bevor wir um 13Uhr neben dem großen roten Felsen gelandet sind. Beeindruckend… Auch das Lost Camel Hotel mit seinem Pool und den sehr modernen Zimmern hat uns gleich gefallen … das fühlt sich wie Urlaub an ;-) Habe dann wegen des strahlend blauen Himmel Wolfram davon überzeugen können fuer Abends einen 40minuetigen Rundflug über Ayers Rock (Uluru) und die Olgas (Kata Tjuta) zu buchen – eindeutig ein Höhepunkt der Reise! Hatten eine einmotorige Maschine und waren mit Piloten nur zu dritt. Wirklich ein unvergessliches Erlebnis im Abendlicht über die roten Felsen zu fliegen, wobei die Olgas aus der Luft eindeutig beeindruckender sind als der Uluru. Morgen heißt es schon wieder früh aufstehen, denn wir wollen den Sonnenaufgang am Ayers Rock erleben …

May 222010
 

Nach 2 Tagen auf Fraser Island habe ich wieder Handyempfang und darum gibt es ein Update, während wir auf die Fähre warten:

Am 17.Mai waren wir tagsüber Sightseeing in Melbourne und sind am späten Nachmittag nach Phillip Island gefahren, um den abendlichen Marsch der Pinguine vom Strand zu den Schlafplätzen hautnah mitzuerleben. Wirklich nett wie die Kleinen einen Meter von uns entfernt den Strand hochwatscheln.
Am nächsten Tag zurueck nach Melbourne, Mietwagen abgeben (1500km) und nochmals Stadt besichtigen.

Melbourne, Dienstag Abend, zuerst lecker Angus Steak gegessen und dann Suche nach nem guten Pub. Laufen durchs Stadtzentrum und sehen nie mehr als 4 Leute an der Bar sitzen. Was ist da los? Dachte die Ausies besaufen sich jeden Abend ?! Bekommen einen Tipp nach St Kilda zu fahren. Dachten das ist gleich ums Eck, aber nachdem wir schließlich doch das Taxi nehmen sind wir erst nach 15Min am Ziel… Ist so als wenn man jemanden nach einer guten Bar in München fragen würde und der schickt einen nach Dachau ;-) War aber dann wirklich noch gut fuer einen Dienstag Abend, aber ich frage mich doch immer noch, wo die Australier den Ruf her haben.

Am nächsten Morgen, 19.Mai klingelt der Wecker schon um 3.30 um den Flug nach Brisbane zu erreichen. Dort angekommen das übliche Prozedere bzgl Fahrzeuganmietung: Diesmal ein 4WD Landcruiser Camper … da schlägt das Männerherz höher :-) Sind dann gleich Richtung Norden gestartet und über die Glass House Mountains nach Noosa gefahren. Das erinnert mich sehr an Miami (Villen am Meer bzw Fluss mit protziger Jacht davor) und selbst der Campingplatz ist wirklich schick und mit 36AUD auch 30% teurer als sonstwo. War das erste Mal in diesem Urlaub, dass die Temperaturen es nach Sonnenuntergang erlaubt haben draußen vor dem Camper unser selbstgekochtes Abendessen einzunehmen.
Morgens zwei Stunden Wanderung im Noosa National Park und dann Richtung Fraser Island gestartet. Leider hat sich dann das Wetter massiv verschlechtert, aber die Überfahrt auf der Fähre und die ersten Meter per Allradantrieb durch die abenteuerliche Sandpiste haben das schnell vergessen lassen… Männerherzen schlagen höher als wir wie das Camel Abenteuerteam durch den dichten Wald lenken und erst im Dunkeln (17Uhr!) unser Nachtlager aufschlagen.
Die Abende sind hier, speziell mitten im Wald sehr lang, aber wir planten sowieso früh aufzustehen, weil einige Stellen am Strand nur bei Ebbe zu durchfahren sind und die hat morgen schon um 8.30 ihren niedrigsten Stand.
Sind dann auch wirklich um 7 schon los und hatten unseren Off-Road Tag. Ist genial mit 90 Sachen über den Strand zu sausen und durch den Wald in Schrittgeschwindigkeit über Steigungen und durch Bäche zu manövrieren, die man sich normalerweise niemals zu fahren getraut hätte. Nur einmal steckten wir kurz im Sand fest und unsere Habseligkeiten wurden ordentlich durchschüttelt und so mussten wir danach den Inhalt unseres Campers erstmals wieder neu sortieren.
Später haben wir dann noch eine schöne 4 ständige Wanderung durch den Regenwald unternommen.
Dabei mussten erstmal durch den Elektrischen Zaun, der den Campingplatz umgibt … erinnert stark an Jurasic Park und entsprechend komisch ist das Gefühl sich außerhalb zu bewegen! Grund sind aber keine Dino (wie man in diesem Dschungel vermuten kann) sonder die Dingos, welche gerne auf die Essensvorräte der Camper gehen.

Das Schöne an einer Reise mit einem Campervan ist, dass man flexibel ist und jeden morgen an einem anderen Ort aufwachen kann. Ist trotzdem interessant, wie man auch hier schnell in eine Routine verfällt. Der erste Campingplatz bleibt einem noch in Erinnerung. Die Waschräume, die renovierungsbeduerftige Toilette, der schwache, lauwarme Strahl der Dusche und das öffentlich Zaehneputzen und Körperpflege. Die Erinnerung und Namen der nachfolgenden Plätze hinterlassen kaum noch Spuren und man benutzt die Oertlichkeiten mit Routine und unter Ablegen des Intimitaetsempfindens, welches man im eigenen Zuhause gewohnt ist.

May 162010
 

Info vorab: Ich hab hier im Camper natuerlich kein Internet. Einzige Chance ist das Blog per Handy hochzuladen … deshalb nur sporadisch, ohne Fotos und eventuell fehlerbehaftet…

Eigentlich wollten wir am 13.Mai gleich Melbourne ansehen, aber bis wir die ganze Prozedur zur Anmietung des neuen Campervan durchlaufen und Vorraete bei Aldi (den gibts auch hier!!) eingekauft hatten, war es schon Mittag. Damit wurde der Plan kurzfristig geaendert und gleich Richtung Westen zum Grampians National Park aufgebrochen. Die Wanderung in den Waeldern und Berge der Grampians hat sich wirklich gelohnt und war von einem wunderbaren Ausblick auf den Pinnacles gekroent. Habe es mir natuerlich nicht nehmen lassen bis zur aeussersten Spitze des ueberhaengenden Felsvorsprungs zu steigen … Fotos folgen. Beim abendlichen Spagettikochen ist dann der Besuch in Adelaide und Kangeroo Island fuer die naechsten 2 Tage demokratisch gestrichen worden, weil zu weit zu fahren (einfach 450km) und damit zu wenig Zeit um wirklich was vernuenftig sehen zu koennen (besser Zeit fuer Melbourne, da Adelaide nicht als besonders interessant gilt) und Urlaub soll ja nicht in Stress ausarten. Mit dieser Extraportion Zeit sind wir dann am naechsten Tag erst nochmals bei wunderschoenem Wetter in den Bergen gewandert (Mc Kenzie Falls) und dann Richtung Mt Gambier an die Kueste gefahren. Uebernachtet haben wir in Portland.
Am Samstag (15.Mai) ging es dann zum ersten Teil der Great Ocean Road. Waren von Flair der kleinen Staedte Port Fairy (kleiner Hafen, Sandduenen und Leuchtturm) und Warrnambool positiv ueberascht. Das Flagstaff Hill Maritime Village in letzterem ist eine Art Freilichtmuseum eines alten Hafens und wirklich sehenswert – speziel weil wir zu dem Zeitpunkt die einzigen Touristen waren und sich die lokalen Enten, erfreut von etwas Abwechslung freiwillig fotogen vor der Kamera postiert haben. Mit diesem Privileg der Ruhe war es aber sofort vorbei, als wir uns der Steilkueste und der beruehmten Felsformation der zwoelf Aposteln naeherten. Sehenswert und beeindruckend, auch wenn nur noch 6 der Felsen stehen. Hatten wunderschoenes Abendlicht, wobei ich fuer die Apostel aufgrund der Lage der Aussichtsplattform eher das Morgenlicht bevorzuge. Uebernachtung unspektakulaer auf dem Campingplatz in Port Campbell. Es ist vielleicht mal an der Zeit anzumerken, dass Australien wirklich teuer ist: Campingplatz 20-30AUD, kleines Bier im Pub 4AUD, Abendessen 18-26AUD, wobei wir hier von Fish and Chips oder Pizza sprechen. Einzig das Benzin ist mit 1.25AUD vergleichsweise guenstig.
Morgens sind wir weiter auf der Great Ocean Road und haben bei blauem Himmel nochmals einen Abstecher zu den Aposteln und die Gibsons Steps gemacht … wenn ich schon mein 3kg Stativ in den Urlaub mitschleppe, dann will es auch genutzt werden und da sind Langzeitbelichtungen des Meeres einfach Pflicht ;- ) . Spaeter sind wir etwas im Otway National Park herumgelaufen und haben dabei auch Koalas in den Baeumen gesehen. Die Kuestenstrasse zwischen Apollo Bay und Anglesea ist ganz nett, aber sowas kennt man auch aus Europa – natuerlich nicht mit so maechtigen Wellen, wobei man sich als Fahrer besser auf die Strasse konzentriert. Naehe Lorne haben wir uns dann noch den Erskine Wasserfall angesehen bevor wir uns in Torquay einem Campingplatz gesucht haben.
Es ist vielleicht erwaehnenswert, dass der Herbst zwar bzgl der Touristenkonzentration eine gute Reisezeit ist, aber leider sind die Tage auch ziemlich kurz, denn es wird um 17:30 schon dunkel. So muss fruehzeitig eine Unterkunft gesucht werden, mal davon abgesehen dass nach Sonnenuntergang die Chancen gross sind, dass einem ein Kangeroo oder sonstiges Getier vor die Kuehlerhaube springt.
Morgen frueh fahren wir dann fuer zwei Tage nach Melbourne, bevor am 19.Mai um 6Uhr morgens (!!!) der Flug nach Brisbane geht … und es dort hoffentlich Nachts mal ueber 5*C im Camper hat.

May 132010
 

Sitze gerade nach der 10-stuendigen Ueberfahrt von Tasmanien am Hafen in Melbourne und warte bis wir den naechsten Campervan abholen koennen. Zeit fuer ein kurzes Update, was wir inzwischen erlebt haben:
10.Mai, Strahan: Ich war sehr erleichtert als mich nach einer stuermisch, regnerischen Nacht morgens die Sonnenstrahlen in meinem Schlagsack weckten. Wir verbrachten dann den ganzen Tag mit einer nostalgischen Dampflokfahrt von Queenstown zurueck nach Strahan. War sehr kurzweilig die 30km lange bergige Strecke entlang des King River, mit diversen Stopps langsam durch den Regenwald zu fahren. Uebernachtet haben wir anschliessend in Zeehan, wo wir wiedermal die einzigen Gaeste im Pub waren… Der Barkeeper bestaetigte, dass vor ein paar Wochen noch Hochbetrieb war und der relativ ungemuetlichen Heimweg im stroemenden Regen erklaerte auch warum wir jetzt alleine auf dem Campingplatz waren. Das Schoene an Tasmanien ist aber, dass durch die starken Winde immer die Chance fuer einen schnellen Wechsel besteht und sich so wunderschoene Lichtspiele in der wilden Landschaft ergeben. So hatten wir dann Mittags im Cratle Mountain Nationalpark auf der 2 stuendigen Runde um den Dove Lake auch in schneller Abfolge das volle Programm von Sonnenschein bis stuermischen Schneefall ! War eine sehr schoene und abwechslungsreiche Tour und ich freue mich schon darauf in ein paar Wochen die Fotos hier ins Netz zu stellen. Spaeter sind wir weiter nach Mole Creek gefahren um die Marakoopa Caves zu besichtigen. Die Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz im sehr netten Staedtchen von Deloraine. Der letzte Tag in Tasmanien (12.Mai) fuehrte uns ueber Laucheston zur Faehre nach Devonport. Beide Staedte sind wegen einiger huebschen Gebaeude sehenswert, wobei die zweistuendige Wanderung in der Cataract George von Laucheston ein Highlight war. Gegen Abend galt es dann die Sachen aus dem Campervan zu packen und die Faehre fuer die 10-stuendige Ueberfahrt nach Melbourne zu besteigen. Lief alles glatt und herrlich unkomplizierte, denn auch wenn die Autovermietung keine Abgabestation in Devonport hatte, wurden wir einfach angewiesen den Van auf den Parkplatz des Hafens unabgeschlossen stehen zu lassen und den Schluessel ins Handschuhfach zu legen…

May 092010
 

Inzwischen sind wir an der Ostkueste Tasmaniens angekommen und waehrend wir in Stahan Abends in unserem Campervan sitzen, versuche ich mal die ersten Erlebnisse zusammenzufassen: Erster Eindruck nach Ankunft in Sydney: Sauber, gut organisiert, Anzugtraeger und sehr gut gekleidete Business-Frauen laufen unerwartet hektisch durch die Strassen. Ich dachte die Aussies sind eher relaxt und ausserdem scheint mir im Flugzeug mein Babelfish verloren gegangen zu sein oder warum verstehe ich ploetzlich kein Englisch mehr?! G’day mate! Na ja, bin schon in anderen Laendern zurechtgekommen ohne die Sprache zu verstehen.
Bei strahlend blauem Himmel sind wir dann einen Tag durch Sydney gelaufen und haben die ueblichen Sehenswuerdigkeiten wie den Botanischen Garten, die Oper, die Harbour Bridge und das Maritimmuseum besichtigt. Hat mich alles sehr positiv ueberascht. Am spaeten Nachmittag trafen wir dann meinen frueheren Kollegen Rene und nach einem kurzen Trip zum Bondi Beach haben wir bei ihm zuhause Abendgegessen.
Am naechsten Morgen laeutete der Wecker schon um 4.30 um den Flug nach Tasmanien zu nehmen. Dort haben wir bei einem erschreckend chaotischen Vermieter den Campervan abgeholt und sind nach Horbat gefahren. Das Wetter war deutlich kuehler, windig aber sonnig. Horbart hat ausser ein paar netter alter Haeuser beim Battery Park relativ wenig zu bieten (nicht zu vergessen der hervorragende Apple-Strudel), aber eine Fahrt auf den 1270m Mt Wellington belohnt mit einer grandiosen Aussicht – wenn’s der alte Toyota Van schafft und man nicht auf dem Weg zum Aussichtspunkt erfroren ist…
Am darauffolgenden Tag sind wir dann nach Port Arthur gefahren um das alte Englische Gefangenenlager zu besichtigen. Weil das mehr Zeit in Anspruch nahm als geplant, schafften wir es nicht mehr bis zum naechsten Campingplatz auf dem Weg zum St Clair Lake und so blieben wir einfach ueber Nacht soz. auf dem Dorfplatz von Hamilton stehen. Das bescherte uns aber einen netten Abend im lokalen Pub mit Einblicke in das Leben der Tasmanen und eine Probe der einheimischen Biersorten. Der Barkeeper entpupte sich als Unternehmer in der lokalen Mineralwasserindustrie. Hatte hinter dem Pub einem Brunnen in dem der Wasser abfuellte. “Guys, this great water is millions of years old…older than dinosaur piss!”
Die Fahrt am naechsten Morgen fuehrte auf kleinen, kurvigen Strassen durch eine abwechslungsreiche Landschaft, mit herbstlich gefaerbten Baeumen, trocken gelben Grasland, aber auch von Buschbraenden gezeichneten Huegeln. Am St Clair Lake wanderten wir bei Nieselregen 2 Stunden auf dem beruehmten Overlandtrack durch den moosbewachsenen Wald. Wirklich schade, dass nicht mehr Zeit bleibt diesen komplett zu gehen. Erinnert mich an die vielen fantastischen Tracks, welche ich vor Jahren in Neuseeland gelaufen bin. Auf der nachfolgenden Fahrt ueber Queenstown nach Strahan verschlechterte sich das Wetter und mittlerweile haben wir heftige Regenfaelle. Hoffentlich legt sich dieser wieder, bis wir morgen mit einer alten Dampflokbahn ein paar Stunden durch die Berge fahren… aber uns war ja bewusst, dass jetzt die Herbststuerme kommen und zumindest sind kaum mehr Touristen unterwegs.

May 052010
 

Singapore Changi Airport, 6 Uhr morgens…warte mit Wolfram auf den Abflug nach Sydney. Die letzten 3 Tage war ich wiedermal Tourguide für Singapore und mir macht es immer noch Spass jemanden die Stadt zu zeigen. Lange Spaziergänge durch die Stadt, Chinatown, Little India, Bootsfahrt, Night-Safari, mehrere Stunden durch den Regenwald und gekrönt gestern Abend von einem Besuch im Musical Chicago im Esplanade Theater. Ok Mates, see you down under.