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Feb 282006
 

Der Antikmarkt in der Dongtai Road ist ja interessant genug und auch wenn ich davon überzeugt bin, dass 95% Imitate sind, ist vieles sicherlich als hübsches Souvenir tauglich. Absolut faszinierend sind aber die großen Möbellager außerhalb der Stadt. Dort stehen riesen, muffigen Hallen, bis an die Decke gefüllt mit Schränke, Tische und Betten, Chinesischen Stils. Auch hier kann man die Kunstfertigkeit bewundern, wie man Dingen künstlich eine 100jaehrige Patina verschafft. Anderseits finden sich hier wirklich alte Schätze, wie z.B. diese wunderschönen Himmelbetten, wie eines auf dem Bild rechts zu sehen ist. Unrenoviert ist so was für umgerechnet 400€ zu haben! Die Frage stellt sich nur, wie man das Objekt im Zweifelsfall unbeschadet und ohne Probleme am Zoll aus dem Land schaffen kann, denn China hat ( zumindest theoretisch) ein strenges Gesetz bzgl der Ausfuhr von Antiquitäten. Auch ist zu beachten, dass Chinesische Möbel in der Regel nicht zerlegbar und sehr schwer sind….

Feb 262006
 

Wiedermal was gelernt: Hatte mich über das Vorhandensein einer nagelneuen Waschmaschine im neuen Apartment gefreut … na ja, Toploader. So, nun ist man es als Hausmann gewohnt, die wichtige Entscheidung zu treffen, 30, 60 oder 95°C ? Da fing das Problem nun heute an …es lag nämlich diesmal nicht an der mangelnden Kenntnis der Chinesischen Schriftzeichen, die den immerhin 8 Knöpfe und 23(!) Lämpchen zugeordnet waren, sondern … die Maschine kann nur KALT und das sei nach Rücksprache mit anderen Chinaexperten auch ganz normal. Das Thema wird dann spätestens im Sommer interessant werden, denn im Gegensatz zur einheimischen Bevölkerung entwickle ich bei körperlicher Betätigung und erhöhten Umgebungstemperaturen aggressive organische Substanzen, die sich erst ab 60°C wieder aus der Kleidung lösen lassen! Auch eher ungewohnt für einen jahrelangen Lavamatbesitzer ist es, dass ich ab jetzt neben der Maschine warten muss, um in der richtigen Phase des Waschvorgangs, zeitgenau und manuell Waschmittel zuzugeben… W

Feb 242006
 

‘Gestern war seit Langem mal wieder ein schöner, sonniger Tag und so konnte ich das Viertel vor meinem Wohnzimmerfenster genauer inspizieren. Auf dem Foto links sieht man meinen Wohnblock im Hintergrund. Leider sind die Abrissarbeiten schon weiter fortgeschritten als ich erwartet hatte. Sehr schade, denn dieser Stadtteil innerhalb der ehemaligen Stadtmauern, ist das ursprüngliche Zentrum des alten Fischerdorfes Shanghai. Werde versuchen noch einiges zu dokumentieren, den das Leben in diese Gassen ist so faszinierend und wird bald für immer verschwinden. Muss wirklich endlich mal von analog zur digitalen Fotografie umsteigen, denn sonst sind die Häuser weg, noch bevor ich die Bilder überprüfen, bzw. gescannt und hier ins Netz gestellt habe. Bin nächste Woche mal ein paar Tage in Singapur … vielleicht läuft mir ja da eine Nikon D200 über den Weg ,-) Nicht besonders begeistert war ich davon meine alten Freunde mit Ihren Affen wieder zutreffen, über die ich mich ja letztes Jahr schon aufgeregt habe. Mit Tierquä

Feb 232006
 

Da ich heute Morgen einige Mails erhalten habe, ob ich im Moment der Chinafrust gepackt hat, weil ich viel Negatives im Tagebuch schreibe… die Antwort ist: NEIN! Ich habe nur gerade etwas Zeit mich kritisch mit einigen Themen auseinander zu setzten und da ich gerade auf Jobsuche bin, analysiere ich meine 4 Jahre Berufsleben in Shanghai und die möglichen Zukunftsperspektiven. Lebe wirklich gerne hier in China, denn sonst wäre ich schon lange nach Deutschland zurück gegangen. Werde das Thema Business in China bald in eine eigene Rubrik zusammenfassen.

Feb 222006
 

‘Hatte ein andere wichtige Methode der Chinesen vergessen, die sie aktuell zum Know-how-Aufbau einsetzen (Danke Mathias): Die Chinesen schaffen sich gerade legal Zutritt zu westlichen Technologien, indem sie die CCC-Kennzeichnung (China Compulsory Certification) auf alle Bauteile z.B. im Auto fordert. Firmen wie BMW und alle Zulieferer müssen jetzt für ihre Komponenten eine Zulassung bei der chinesischen Behörde (CQC) beantragen … durch ein Erstaudit in den Fertigungsstätten. Dort werden neben den Fertigungsverfahren die Qualitätssicherungsprozesse und Typzulassungstests begutachtet, dann erst gibt’s das Zertifikat. Praktisch: Damit man auch ja keine Neuigkeiten verpasst, sind jährliche Wiederholungsaudits vorgeschrieben. Ich kenne das Thema dieser legalisierten Werksspionage schon seit Längerem aus meinem Fachbereich, aber es wird wirklich interessant ob die deutsche Automobilindustrie das Spielchen mitmachen wird, wenn diese Vorschrift ab Ende des Jahres in Kraft tritt und ab diesem Zeitpunkt alle paar Mo

Feb 212006
 

Habe gerade ein paar Fotos meiner neuen Wohnung gemacht. Wenn Ihr Details wissen wollt, insbesondere über Mietpreise in Shanghai, schreibt mir einfach. Kann Euch auch eine sehr gute, zuverlässige Wohnungsagentin empfehlen (zahlt der Vermieter) Wie’s mir sonst so geht? In Vorfreude auf die entspannende, arbeitslose Zeit ist mir die letzten Wochen immer wieder das Lied ‘Stur die Strasse lang ‘ von Konstantin Wecker eingefallen: Zitat ‘Ab heute frühstückst du nur noch auf Terrassen…Die Abende werden stiller und die Morgen länger sein. Und immer wenn dein Kollege Paul sein Butterbrot auspackt, öffnest du eine weiße Flügeltür und atmest kräftig durch. ‘ … ja das sind Träume, doch die Realität sieht gerade etwas anders aus: Shanghai ist nasskalt und irgendwie habe ich es noch nicht geschafft mir wirklich Zeit für die Dinge meiner großen Liste zu nehmen, wo viel Lesen, Fotografieren und in den Süden fahren steht. Die Zeit rinnt unglaublich schnell dahin und der Tag ist morgens schon verplant. (ja,ja, das Rent

Feb 182006
 

Geschafft… wiedermal umgezogen ! Und genau wie vor einem Jahr, verbunden mit einem sehr seltenen Ereignis in Shanghai: SCHNEE! (siehe Bild aus … nein, nicht dem Flugzug, sondern meinem neuen Apartment im 22.Stock) Letzte Woche hatten wir hier Nachmittags noch 22°C und ich dachte schon mit dem Frieren ist’s für diese Jahr vorbei. Die neue Wohnung ist übrigens angenehm geräumig und wie ihr seht, funktioniert sogar schon das Internet und wichtiger noch … die Klimaanlage ! Über den typisch Chinesischen, modernen Stilkombination, der nach der ersten Wohnungsbesichtigung vom Vermieter hinzugefügten Möbel, lasse ich mich besser ein andermal aus… zusammen mit den ersten Fotos.

Feb 162006
 

Was ich jetzt so den ganzen Tag mache? Eigentlich die meiste Zeit meine privaten Unterlagen ordnen, mich um einen neuen Job kümmern und Umzugskartons packen … aber das will ja keiner hören. Also erstmal gehe ich morgens zum Lachsfrühstück in den Ikea. Wirklich ein Schnäppchen für umgerechnet 1.80€ einen ganzen Teller voll! Nach einem kleinen Nickerchen in der Sofaabteilung wandere ich etwas mit meiner Kamera bewaffnet durch die Strassen und beobachte Menschen. Schoen ist auch zu sehen, wie viele Restaurants und interessante Geschäfte neu eröffnet haben … aber auch wie viele Altbekanntes ich nicht mehr gefunden habe. Besonders angetan bin ich derzeit von einem Buchladen, mit ausschließlich westlicher, Englischer Literatur im Untergeschoss des Time Square an der Huai Hai Lu. Von so was habe ich vor 4 Jahren nur träumen können!

Feb 152006
 

Ha! Gestern hab’ ich noch über den Transrapid als gutes Beispiel für Know-how Abfluss erwähnt und heute morgen hört man in den Bayern3 Nachrichten: ‘Nach Informationen der Tageszeitung ‘Die Welt ‘ entwickelt China ein Konkurrenzmodell zum Transrapid. Demnach soll schon im Juli eine eigene Magnetschwebebahn in Shanghai getestet werden. Vertreter des deutschen Konzerns zeigten sich überrascht über die Nachricht. Transrapid-Sprecher Wiegelmann sagte zu der Zeitung, ihm sei nicht bekannt, inwieweit bei der chinesischen Entwicklung geschütztes deutsches Know-how verwendet wurde. ‘. Ja, ja, ganz sicher eine Eigenentwicklung der Chinesen… aufwachen bitte ! Das China Engagement von Deutschen Firmen ist sicherlich wichtig für unsere Zukunft ( bin ja selbst daran beteiligt ), aber passt etwas besser auf Euer Know-how auf! Grundlage für eine Geschäft mit China sollte immer eine sauberen Kalkulation, unter Berücksichtigung aller Kostenfaktore und Risiken sein. Wenn keine nachhaltige Auftragslage zu erwarten ist und m

Feb 142006
 

Einem heutigen Bericht der Hongkonger ‘South China Morning Post ‘ zufolge, prüft Airbus nun sehr intensiv Fabrik-Standorte in China. Zu den Favoriten soll Shanghai und Xian gehören. Meiner Meinung nach machen die Chinesen da wiedermal einen geschickten Schachzug (Sun-Tzu, Meister der Strageme lässt Grüßen), indem sie die Abnahme von Flugzeugen an eine Produktion in China binden. Wirklich ‘sehr schlau ‘ von uns Europäern auf diesen Deal einzugehen und somit den Chinesen eine unserer letzten wichtigen Technologien zu schenken … und uns somit innerhalb kürzester Zeit selbst das Wasser in diesem Geschäft abzugraben. Auch wünsche ich Airbus schon mal viel Spaß bei der Suche nach qualifiziertem Personal, speziell im heiß umkämpften Markt Shanghai… könnt Euch gerne mal bei mir zum Erfahrungsaustausch melden. Billige Arbeitskräfte sollten ja bei diesem Industriezweig nicht der Grund sein um nach China zu gehen… vier Maschinen im Monat sind keine Fliessbandarbeit! Da fressen die permanenten Trainingskosten bei