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Aug 292005
 

Auch wenn ich hier in Shanghai arbeite, so liegt mir die doch der Aufschwung der Deutschen Wirtschaft eindeutig mehr am Herzen als der hiesigen. Anderseits bin ich davon überzeugt, dass der China-Boom auch Deutschland zu Gute kommt, aber eine genaue Analyse würde jetzt hier den Rahmen sprengen ,-) Worüber ich mich oft ärgere ist, wenn die Konkurrenzfähigkeit Chinas künstlich subventioniert wird und Ergebnisse schön-gerechnet werden. Speziell die Energiepreise sind im Land der Mitte sehr stark vom Staat gestützt, so dass es zu einem ungerechten Wettbewerbsvorteil kommt. Die Chinesen sind dadurch aber auch sehr viel abhängiger von den Energiepreisen, denn Ihre Anlagen (z.B. Stahlerzeugung) sind veraltet und verbrauchen sehr viel Energie. Die hohe Effizienz in Deutschland ist hingegen ein großer Vorteil unserer Wirtschaft und unterbietet oft das Ergebnis niedriger Lohnkosten. Im Moment haben wir in China neben der allgemeinen Rohstoffknappheit und dem sommerlichen Elektrizitätsmangel nun auch zu wenig Treibstoff

Aug 262005
 

Wollte Euch einen netten Artikel nicht vorenthalten, den ich diese Woche auf der ersten Seite einer Zeitung gefunden habe: Darin beschweren sich Shanghais Männer über die leichte Sommerbekleidung der Frauen in den U-Bahnen. Die freien Schultern würden ungewollt gewisse Reaktionen bei den Opfern auslösen und gleichzeitig gäbe es dann Ärger, wenn man in den überfüllten Zügen ungewollt jemanden anrempelt. Die Medizinischen Experten bestätigen aber, dass ‘Mother Natuere is often a difficult force to overcome… it’s a normal reaction, especialy for young men ‘ So,so.

Aug 202005
 

Dass man in einer Stadt, in welcher man seine Essensreste unbekümmert vors Haus auf die Strasse wirft und die veraltete Kanalisation oft von Reis und Fett verstopft ist, gerne mal Ratten trifft, ist nicht wirklich verwunderlich. Dachte eigentlich, dass ich mich inzwischen etwas an den Anblickt dieser Mitbewohner gewöhnt habe … zumindest jene, welche tot auf der Strasse liegen, insbesondere in der Nähe der Müllhäuschen. Als aber heute Mittage ein besonders fettes, wenn auch flinkes Exemplar, in einem sonst relativ sauberen, vollbesetzten Restaurant mitten über unseren Tisch gesprungen ist, hat mir erstmal den Appetit verdorben… Shanghai Experience…

Aug 192005
 

Auch wenn man sich nicht intensiv mit den Chinesischen Philosophien und Verhaltensweisen beschäftigt, wird man doch immer wieder mit Ihnen konfrontiert und im Laufe der Zeit eignet man sich auch die Eine oder Andere selbst an. Ich persönlich bin von einer Strategie fasziniert, die auch in der Chinesischen Selbstverteidigung praktisch zu beobachten ist: Einer angreifenden Kraft wird ausgewichen und nicht eine Gegenkraft entgegengestellt. Somit läuft diese in Leere, bzw. es wird durch den Angegriffenen versucht die Bewegungsrichtung möglichst noch zu verstärkt. Das bringt den Gegner aus dem Gleichgewicht und schlussendlich dadurch zu Fall. Diese Strategie erkenne ich inzwischen auch immer deutlicher im Berufleben und versuche deshalb diese Situationen zu vermeiden, aber inzwischen auch für mich anzuwenden bzw. auszunutzen. Von Langnasen wird dieses Verhalten bei Chinesischen oft als Passivität und mangelnde Konfliktbereitschaft verurteilt, die auch mich manchmal sehr stört. Anderseits sollte man wirklich immer

Aug 142005
 

Ist wirklich nett, welche Kleinigkeiten das Lebens eines Deutschen Gastarbeiters so viel angenehmer machen können … z.B. mein neuer Ipot, mit dem ich inzwischen morgens im Taxi die Deutschen Nachrichten hören kann, die ich vorher aus dem Internet geladen habe … ja, ja, Ihr in Deutschland schaltet einfach das Autoradio ein und wisst sofort was Herr Stoiber so alles im Wahlkampf von sich gibt, aber dafür müssen wir normalerweise das Internet bemühen, denn auch die Deutschen Fernsehsender sind hier in Shanghai nicht zu empfangen. Dass ich gerne Deutsche Nachrichten höre hat weniger mit sprachlichen Barrieren zu tun, sondern vielmehr mit gewisse Vorbehalte bzgl der Informationsaufbereitung von Englischsprachigen Sendern wie BBC und CNN.

Aug 072005
 

Es ist draußen wieder ruhig geworden … zumindest fand ich durch MATSA mal Zeit die neue Tibet-Flash-Diashow zu Testzwecken ins Netz stellen. War gestern trotzdem mal kurz vor dem Haus – bei IKEA, wobei mir da jetzt schon das zweite mal mein bereits gefüllter Einkaufwagen kurz vor der Kasse abhanden kam ?!? Dachte zuerst, irgend jemand hat Ihn rücksichtslos in die Ecke geschoben (soll in China ja vorkommen…) als ich ihn mal zwei Minute aus den Augen gelassen hatte, aber auch nach längerem Suchen tauchte der nicht wieder auf. Na ja, vielleicht wollte ja jemand nur die obligatorische Wochenend-Shoppingtour seiner Frau abkürzen und hat so kurzerhand meine Auswahl übernommen. Ich zumindest durfte die Tour nochmals gehen und hab’ dabei dann ein bisschen Geld gespart, weil einige Dinge nicht mehr in den neuen Einkaufswagen gewandert sind. Wie gesagt, ist nun schon das zweite mal dass mir das passiert !

Aug 062005
 

Die starken Winde und der Regen steigern sich nun schon seit 24 Stunden und noch ist der Höhepunkt nicht erreicht. Der Flughafen ist schon geschlossen. Zumindest scheint der Typhoon etwas süd-westlich von uns vorbeizuziehen … während ich mir denke, ‘na ja, wird’s also eine gemütliches Wochenende zuhause ‘, sind anscheinend schon über 1 Mio. Menschen an der Küste evakuiert worden.

Aug 052005
 

Wollte euch noch schnell ein Foto einer meiner Selbst-Gezüchteten Balkon-Sonnenblume zeigen, bevor in wenigen Stunden Typhoon MATSA über uns hinwegzieht…hat kurzfristig beschlossen seine Route zu ändern um uns zu besuchen. Na ja, ist ja nicht der erste den ich erlebe (siehe Eintrag vom 24.Juli 2003 ), aber es scheint für Shanghai der stärkste seit 8 Jahren zu werden. Gefährlich sind in diesen Fällen all die rumfliegenden Trümmer, welche sich ja gerne von den zusammengeflickten Hütten und Provisorien losreißen. Will sicher auch nicht der Waschmaschine die auf dem Dach gegenüber steht in die Quere kommen…

Aug 012005
 

Meine lieben MitleserInnen…. solltet Ihr den Eindruck haben, ‘…dem Harald fällt hier im Tagebuch auch nix mehr ein ‘, so muss ich Euch zu bedenken geben, dass auf diesen Seiten natürlich in den letzten 42 Monaten schon sehr viele Themen aus dem Alltag eines Deutschen Gastarbeiters in Shanghai behandelt wurden und ich nicht Alles doppelt und dreifach beschreiben will. Könnte eigentlich jeden Tag Fotos von überladenen Fahrrädern, U-Bahnen, etc machen und hier reinstellen , aber das hatten wir ja schon… Ein sicherlich reizvolles und sehr ergiebiges Thema, das hier manch’ einer vermissen wird, sind meine Erlebnisse im Umgang mit Chinesischen Kollegen und Geschäftspartnern. Es würde ‘mir ja wirklich nicht an eigenartigen, aber auch erheiternden Geschichten mangeln … aber, ich spare das hier bewusst aus – in Rücksichtnahme auf meinen Arbeitgeber und der Sicherung meines Arbeitplatzes in Shanghai ,-) Trotzdem habe ich heute beschlossen meine Erfahrungen zu diesem Thema mal zu sammeln und zu gegeben Zeitpunk