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May 282005
 

Zurück in Shanghai ! Der Rückweg hat wirklich sehr gut geklappt und jetzt liegen hier eine beachtliche Zahl Filmedosen vor mir, die entwickelt und digitalisiert werden wollen… Werde mein Bestes geben diese zusammen mit dem Bericht so schnell als möglich ins Internet zu stellen, aber ab Montag darf ich wieder meinem normalen Job nachgehen … also Geduld… der Tibet Bericht kommt bald.

May 262005
 

Ein kurzer Eintrag aus Lhasa: Habe mich bisher gut an die Höhe von 3600m gewöhnt, auch wenn einem bei der Größe des Potala wirklich die Luft wegbleiben kann! Mit dem Wetter haben wir wirklich Glück und ich bin mal gespannt, ab wann es weiter oben kälter wird. Wir haben schon einige schöne Klöster hier in der Gegend besucht und die Nase gewöhnt sich langsam an den Geruch von Buttertee… Ab šbermorgen sind wir dann 9 Tage mit dem Zelt unterwegs … werde die Duschen des Hotels also nochmals ausgiebig benutzen und danach müssen sich die Tibeter an meinen Geruch gewöhnen.

May 252005
 

Fahren das letzte Wegstueck zureuck nach Lhasa … schoene Landschaften ziehen nochmals an mir vorbei. Auf den Felder sieht man Bauern, deren Kleidungsfarbe sich dem Boden angepasst haben, welche sie mit brachtvoll geschmueckten Ochsen pfluegen. Kurz vor Lhasa, als ich schon geacht hatte, wie haben es geschafft bleiben wir ploetzlich unvermitelt stehen … was los, irgendwas defekt ? Ja, die Hupe, welche der Fahrer noch reparieren will…

May 252005
 

Mein Tibet-Urlaub geht nun leider langsam dem Ende zu. Gerade die letzten Tage sind wir durch grandiose Landschaften gefahren… Zeit für Fotos war nicht viel, aber man muss diese mächtigen Berge, Flüsse und darin versteckten Dörfer einfach selbst erlebt haben. Vielleicht kommt ich ja auch mal wieder hierher zurück … mit mehr Zeit. Nachdem ich gestern Abend von meinem Schlafsack aus den Mount Everest sehen konnte, ist auch der äußerste Punkt meiner Reise, die Ortschaft Tingri erreicht. So habe ich mich dann heute morgen vom Rest der Gruppe getrennt (fuhren weiter nach Kathmandu) und meine Rückreise im Jeep nach Lhasa angetreten. Für die ‘lächerlichen’ 450km werde ich mindestens 20 Stunden ( 2 Tage ) benötigen, denn der sog. Highway ist meist eine unglaublich schlechte, manchmal sandig, oft auch schlammige, ungeteerte Piste mit riesen Schlaglöchern (gibt es ab 1/2m Tiefe ein anderes Wort wie z.B. ‘Autograb’ ??) , bei der ohne Jeep mit Allrad und entsprechender Bodenfreiheit überhaupt kein Durchkommen wäre. E

May 242005
 

Der Tibet-Urlaub geht nun leider langsam dem Ende zu. So verabschiede ich mich nach einem letzten, netten Abend dann morgens vom Rest der Gruppe (fahren weiter nach Kathmandu) und trete alleine mit dem Tibetischen Fahrer meine Rueckreise im Jeep nach Lhasa an. Fuer die -laecherlichen- 450km auf diesem -Highway- werde ich mindestens 20 Stunden ( 2 Tage ) benoetigen. Die Fahrt verlaeuft dann aber sehr gut, auch wenn wiedermal keine Zeit fuer Pausen, insbesondere fuers Fotografieren bleibt. Speziell die bizarre Landschaft zwischen Tingri und Shelkar ist so schoen, dass ich gerne mal wieder mit mehr Zeit hier herkommen wuerde. Uebernachtung in Shigatse.

May 232005
 

Vorbei an wunderschoenen Landschaften, Flssen und D”rfern, ber Hochebenen und P„sse fahren wir nach Tingri (ca. 300 km), wo wir in einem einfachen G„stehaus untergebracht sind. Als der Highway, der ja schliesslich Lhasa mit Kathmandu verbindet sich wiedermal als mindere Piste herausstellte, handelten wir uns gleich zweimal eine Reifenpanne ein – das waren dann auch leider die einzigen zwei Moeglichkeiten um Fotos zu machen. Entschaedigt wurden wir dann mit einem abendlichen Blick, direkt vom Bett aus auf den Mt Everest.

May 232005
 

Shigatse (3900m): Heute ist Buddhas Geburtstag und so strömen zum Saga Dava Fest zehntausende Pilger in die Kloester. Die vielen markanten Gesichter und Trachten sind natürlich eine wahre Freude für jeden Fotografen und man hat das Gefühl ganz Tibet ist hier versammelt. Leider mussten wir feststellen dass sich die Tibeter in Bezug auf das rücksichtlose Drängeln nicht viel von den Chinesen unterscheiden und manchmal scheint das Pilgern eher eine sportliche Veranstaltung zu sein, in der es gilt möglichst schnell seine Kora zu erledigen und die bedeutsamen, heiligen Stätten abzuhaken…. ist mein subjektiver Eindruck… wirklich schade, denn gerade Gestern war bei dem Besuchen des Klosters in Gyantse und Shalu sehr eindrucksvoll die aktive Buddhistische Tradition zu spüren gewesen. Hoffe wirklich die Identität Tibets geht nicht verloren – auch wenn die Chinesen hier gerne ein touristisches Disney-World errichten würden.

May 222005
 

Am Vormittag besuchen wir Tashilhunpo (Segensberg), den Sitz des Panchen Lama (der als Inkarnation des Buddha Amitabha gilt). Das Kloster (15.Jh.) gehört neben Sera, Drepung und Ganden nicht nur zu den wichtigsten Gelbmützenklöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen des Landes. Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldleuchtenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 620 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird. Heute ist Buddhas Geburtstag und so stroemen zum Saga Dava Fest zehntausende Pilger in die Kloester. Die vielen markanten Gesichter und Trachten sind natuerlich eine wahre Freude fuer jeden Fotografen und man hat das Gefuehl ganz Tibet ist hier versammelt. Leider mussten wir feststellen dass sich die Tibeter in Bezug auf das ruecksichtlose Draengel nicht viel von den Chinesen unterscheiden und manchmal scheint das Pilgern eher eine sportliche Verantstaltung zu sein, in der es gilt moeglichst schnell seine Kora zu erledigen und die bedeutsamen,heiligen Staetten abzuhaken…. ist mein subjektiver Eindruck… wirklich schade, denn gerade Gestern war bei dem Besuchen des Klosters in Gyantse und Shalu sehr eindrucksvoll die aktive Buddhistische Tradition zu spueren gewesen. Hoffe wirklich die Identitaet Tibets geht nicht verloren – auch wenn die Chinesen hier gerne ein touristisches Disney-World errichten wuerden. Traurig ist in diesem Zusammenhaung auch, wie nachlaessig mit den alten Buechern umgegangen wird, die ungeschuetzt in den Kapellen liegen. Spaeter am Nachmittag laufen wird dann noch die Kora, welche von bettelnden Menschen gesaeumt ist. Der Gang wird also zum Spiessrutenlauf und erst gegen Ende koennen wir somit die Aussicht auf die Stadt und die Burg geniessen. Von dem einst massiven Dzong (Burg) auf einem Hügel über der Stadt sind heute nur noch die Grundmauern vorhanden.

May 212005
 

Am Morgen besuchen wir die zentralen, begehbaren Stupa in der Klosteranlage Palkhor Chöde von Gyantse. Zwei Augen unter dem goldenen Dach grüßen die Besucher. Wegen seiner kunstvollen Ausstattung gilt der Kumbum (15.Jh.), bekannt als Stupa der 100.000 Buddhas, als eine der schönsten Sakralbauten von ganz Tibet. Spaeter auf unserem Weg nach Shigatse machen wir einen Abstecher zum Kloster Shalu, das 1040 von Chetsün Sherat Jungna angeblich an der Stelle errichtet wurde, an der sich ein von seinem Meister abgeschossener Pfeil in den Boden bohrte. Die geschwungenen Pagodendächer mit blaugrünen Glasurziegeln zeigen unverkennbar mongolisch-chinesischen Einfluss, denn 1333 wurde Shalu auf Befehl des Yuan-Kaisers neu aufgebaut. In dieser Zeit wurde auch Buton Rinchen Drub (1290-1364), einer der großen tibetischen Schriftgelehrten, Abt von Shalu. Im Umwandlungskorridor um den Dukhang befinden sich einzigartige Wandgemälde, die zu den ältesten und schönsten des Landes zählen. (Dukhang, tib. Versammlungshalle, bezeichnet den meist zentral gelegenen Hauptgebetsraum lamaistischer Klöster). Bekannt wurde Shalu auch als Ausbildungszentrum von Tranceläufern. Von Alexandra David-Neel stammt der einzige Augenzeugenbericht „…der Lama lief nicht. Er hob sich scheinbar bei jedem Schritt von der Erde und flog wie eine elastische Kugel sprungweise in die Höhe.“ („Heilige und Hexer“). – In Shigatse (ca. 3.900 m), der zweitgrößten Stadt Tibets, einst Hauptstadt der westtibetischen Provinz Tsang, übernachten wir heute und morgen in einem Hotel.