VisitChina.de Tagebucheintrag Tibetreise 1: Zhongdia, Shangri La

In der fruchtbaren Ebene des Gyeltang-chu, eines Nebenflusses des Yangtze, liegt unser Fahrtziel Zhongdian (ca. 3340). Die Stadt im Nordwesten von Yünnan trägt auch einen tibetischen Namen, Gyeltang Dzong. Zu ihren Bewohnern zählen Tibeter sowie Han Chinesen und mehrere Ethnien, wie die Bai, Hui und Naxi. Rund 7000 Pflanzenarten sollen in dieser Region gedeihen, darunter so seltene wie der Blaue Mohn und etwa 200 Rhododendron- Arten.

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Leider auch heute morgen wieder Regen, tiefliegende Wolken und etwas Neuschnee auf den Bergen, doch als wir weiter ueber den Pass fuhren kam teilweise die Sonne raus. Als wir auf dem Weg nach Zhongdian an einem Kloster Halt machen, war ich schockiert: Ein ganze Horde professioneller Fotografen, eine weitere Crew die scheinbar fuer den VW Touareg filmten war vor uns ueber das Kloster uns seine Moenchen hergefallen! Ich weis nicht ob es daran lag, dass ich 2 Wochen lange keine Touristen gesehen habe, oder vielleicht fuehre ich mich ja beim Fotografieren auch so ruecksichtslos auf, aber ich fand das Szenario einfach abstossend. Wenn das die Zukunft des Tourismus in Tibet ist, dann bin ich froh noch vorher hier gewesen zu sein… Ich denke als reaktion schliessen die Tibetischen Kloester ihre Pforten in Zukunft entweder ganz, oder aber sie schlachten das Finanziell gnadenlos aus – beides waere traurig.