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Jan 312003
 

Heute ist nach dem Chinesischen Mondkalender der letzte Tag der Jahres des Pferdes – weniger mit unserem Sylvester, als viel mehr mit Weihnachten vergleichbar – und das mit allen Konsequenzen: im Büro sitze ich heute fast allein, die Supermärkte und Kaufhäuser sind seit Tagen total überfüllt und die nächsten Tage trifft man sich im Kreise der Familie. Dass es heute um Mitternacht eine riesen Knallerei gibt, die innerhalb von Minuten die ganze Stadt in Schwarzpulverrauch hüllt, hab ich ja letztes Jahr schon erlebt. Heute Abend gab’s zur Feier des Tages erstmal Hot-Pot bei mir zuhause und morgen werden wir mit dem Zug nach Nanjing fahren, uns die Stadt ansehen und hoffen, dass nicht alles Geschäfte und Restaurant geschlossen haben, wie mit viele Chinesen prophezeit haben.

Jan 292003
 

Jetzt gehöre ich sicher noch nicht zu den alten Hasen der Expats hier in Shanghai und trotzdem überschütte ich jeden Neuankömmling sofort mir all meinen Erfahrungen und Tipps über das Leben in dieser Chinesischen Metropole. Ob ich ihnen damit auf die Nerven gehe bleibt mal dahingestellt, aber es führt mir auch immer wieder vor Augen wie rasant sich die Stadt wirklich verändert. ‘Da kenn’ ich eine gutes Restaurant – ups, gestern war’s noch da … das andere ist auch gut, aber kannst nur auf Chinesisch bestellen … hello Mister, won’t you try our delicious menu ?…. aber die Geldautomaten…oh sind inzwischen auch mit englischer Menüführung… ‘ Naja, oft kennen die Neulinge dann schneller mehr gute Kneipen als man selbst, weil irgendwann auch die Motivation geringer wird neben dem normalen Job abends noch auf Entdeckungstour zu gehen. In diesem Zusammenhang frage ich mich öfters wie die Chinesen mit so viel Neuem zurechtkommen. Ich meine das nicht abwertend wenn ich sage, dass viele von Ihnen noch vor wenig

Jan 262003
 

Ein Jahr Shanghai ……was soll ich sagen – die Zeit ist unglaublich schnell vergangen und ich hab’s bisher keine Sekunde bereut nach Shanghai zu gehen. Klar gibt’s immer wieder Phasen wo man gerne mit Familie und Freunden aus Deutschland zusammen wäre, oder einen die Chinesischen Eigenarten auf die Nerven gehen, aber wenn ich überlege wie viele neue Erfahrungen ich innerhalb von 12 Monaten gemacht habe und das mit meinem normalen Leben in München vergleiche, kann ich jedem nur empfehlen mal ‘ne Zeit ins Ausland zu gehen. Voraussetzung ist natürlich eine positive persönliche Einstellung für eine neue Umgebung und eine Menge Flexibilität. Shanghai für mich die richtige Stadt, aber ich könnte mir im Moment kein Leben in China abseits der Großstadt vorstellen – auch wenn mir grüne Wiesen usw. sehr abgehen. Auch hat ein hübscher Urlaub, oder ein kurzes Praktikum nichts mit dem wirklichen Leben hier zu tun. Glaubt man z.B. am Anfang noch keine besonderen Ansprüche bezüglich Unterkunft zu haben, merkt man schnell,

Jan 202003
 

Habe gerade ein paar Bilder zum Thema Abriss alter Häuser ins Netz gestellt. Was ganz anderes: Ist das inzwischen in Deutschland eigentlich auch so schlimm mit all diesen Ermässigungs-Meilensammelkarten ? Hab’ inzwischen so an die 30 VIP-Karten in meinem Geldbeutel und ich komme mir manchmal wirklich dumm vor, wenn ich irgendwo ohne Rabatt und Meilen zahlen muss. Langsam verliere ich speziell bei den Karten der Airlines und Hotelketten den Überblick ! Was nützen mir hier zig unterschiedliche Karten, wenn sich auf jeder einzelnen nur gerade so viele Meilen befinden, dass es für keine Prämie reicht ? Noch dazu diese Chinesischen Kontoauszüge, auf denen nicht klar wird, was man jetzt wirklich mit den Punkten machen kann. Im Endeffekt preisen alle ihre Ermäßigungen, aber wenn man diese dann in Anspruch nehmen will, wird immer auf das Kleingedruckte verwiesen … nur gültig innerhalb von blabla… 25% auf Alles …außer Getränke, Fisch, Fleisch und special promotions… Komischerweise sind die Chinesen ganz wild a

Jan 182003
 

Was man den Chinesen wirklich zu Gute halten muss, ist dass es hier so gut wie keinen Vandalismus in Shanghai gibt. Stellt Euch mal eine Europäische oder Amerikanische Millionenstadt vor – ohne Graffitis und zerstörten öffentlichen Einrichtungen – undenktbar. Hier in Shanghai ist es z.B. kein Problem in den Bahnhöfen riesen, sündteure Plasmabildschirme in greifbarer Höhe aufzustellen, ohne dass sie jemand beschädigt. Auch in den U-Bahnzügen sind konventionelle Computer-Flachbildschirme für Werbezwecke einfach an der Wand montiert, ohne irgendwelchen Schutz und niemand schraubt, kratzt und schmiert da rum ! Bei uns in Deutschland inzwischen leider undenkbar.

Jan 162003
 

Gestern war traumhaft klares Wetter hier in Shanghai – kommt selten genug vor und natürlich nie am Wochenende wenn ich Zeit habe zu fotografieren. Dass gerade im Job etwas mehr los ist sieht man ja an den spärlichen Einträgen im Tagebuch – komme gerade wenig dazu, bzw. verbringe meine Freizeit im Moment lieber draußen. Haben jetzt in der Abteilung einen neuen Expat aus Deutschland und auch für die nächsten Monate einen Österreichischen Praktikanten – mit vier Langnasen im Büro werden wir jetzt wahrscheinlich auch privat mehr zusammen unternehmen, insbesondere das sich dann ein gemeinsames Taxi für eine Fahrt aufs Land lohnt.

Jan 102003
 

Das Chinese New Year rückt näher und irgendwie bin ich schon wieder zu spät dran für diese freie Woche Anfang Februar eine Reise innerhalb Chinas zu organisieren … alle Flüge sind voll und die Chinesische Regierung hat mitgeteilt, dieses Jahr auch das erste mal Beschränkungen auf die Anzahl verkaufter Bahntickets zu geben um das Chaos in der Vergangenheit zu vermeiden. Jeder Arbeiter will natürlich während dieser Zeit zurück zu seiner Familie in alle Teile Chinas. Naja, Shanghai ist ja auch nicht so schlecht und wenn’s Wetter einigermaßen ist kann ich vielleicht mal etwas weiter mit dem Fahrrad aus der Stadt rausfahren.

Jan 052003
 

Heute Mittag hat’s gerade mal minus 4°C gehabt – richtig schön kalt. Der Wasserfall am Ritz-Carlton Hotel hat über Nacht riesige Eiszapfen gebildet – sieht wirklich schön aus. Anderseits tun mir die Leute in Ihren unbeheizten Wohnungen in Shanghai leid. Bin gerade etwas durch die Strassen gelaufen und muss wieder mal sagen, dass ich schockiert bin wie viele Häuser im Moment abgerissen werden. Dies wird durch den Zuschlag für die Expo 2010 natürlich noch mehr beschleunigt. Da sieht man einzelne Familien sich eisern in Ihren kleinen Häusern verschanzen, während ringsherum schon die Bagger die Nachbarn vertrieben haben. Ein alter Mann sitz auf einem Stuhl und beobachtet, wie Arbeiter sein Hab’ und Gut in einen Lastwagen tragen – auf Einzelschicksale wird hier in boomenden Shanghai nicht Rücksicht genommen. Hab’ in letzter Zeit sehr viele Fotos gemacht, die das dokumentieren und werde dem bald mal eine eigene Seite widmen.

Jan 022003
 

Happy New Year aus Hongkong ! Könnt Ihr Euch in Deutschland vorstellen, um Mitternacht auf das neue Jahr anzustoßen und danach so um halb drei Uhr nachts noch mal ein bisschen Shoppen in den Kaufhof oder C&A zu gehen … so gesehen in Hongkong !! Das ist wirklich gelebte Marktwirtschaft an denen die Geschäfte in dieser Nacht offen haben, weil man durch die vielen Menschen, die durch die Strassen ziehen, das neue Jahr gleich mit einem prima Umsatz beginnen kann. Mann muss aber auch dazusagen, dass die Bewohner von Hongkong Silvester nicht wirklich auf Partys feiern, sondern zu zehntausenden einfach nur so durch die Strassen laufen. Feuerwerk ist ja sowieso verboten und wenn dann zündelt man lieber ein paar Wochen später zu Beginn des Chinese New Year – da freu’ ich mich auch schon wieder darauf :-)